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Mittwoch, 31. August 2011

Montenegro 1








Wald, Montenegro, 30.08.2011


Wir sind wieder ein ganzes Stück weiter gekommen. Jedoch kaum an möglichen Stellen mit I-Net. Und wenn waren wir meist hungrig.

AM Nachmittag des 27.08. sind wir von Sarajewo in die Berge gestartet. Eine schöne Strecke. In den Subbub´rbs von Sarajewo sieht man auch heute noch Einschuss-Löcher des Krieges in den 90ger Jahren. Es gin immer weiter hinauf gen Montenegro. Der erste Schauer. Auf enger Strasse mit Gegenverkehr rauf zur Grenze. Auf dem Weg im Rafting-Camp übernachtet. In der früh problemlos über die Grenze und hinein in eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten und einer Strasse die dem Fels abgerungen wurde. Tunnel und Brücken ohne Ende. Dann der riesige Stausee des Pivo mit einer 200m hohen Staumauer. Nach einigen km sind wir links abgebogen und in Richtung Zabljak gefahren. Die Strasse schruabt sich immer weiter den Berg hoch bis auf 1600m Serpentinen in Tunneln untergebracht. Oben eine Art Hochebene mit einzelnen Hütten. Wir sind eine Seitenstrasse/Weg gefahren durch die riesige Susica-Schlucht. In Zabljak haben wir eingekauft und einen Campingplatz angefahren. Gleich bekanntschaft mit 2 Mädels aus Polen gemacht, die seit 4 Wochen per Anhalter und fast ohne Geld durch Südosteuropa reisen. AM Abend ein internationales Lagerfeuer mit Rakya aus Bosnien, Bier aus Montenegro, Becherovka aus der Slowakei, serbischen Schnaps und Ouzo bis spät in die Nacht. Quasi meine Geburtstagsfeier. Dadurch haben wir uns ein wenig den Unmut des Campingplatzbesitzers eingebracht. Egal. Spät nachts noch an den See gelaufen zum baden und dort unter sternklarem und -schwangeren Himmel gelegen und später noch ein kleines Lagerfeuer. Es war schön. Am nöchsten Tag bin ich mit den Polinnen zum wandern aufgebrochen, anfangs noch mit etwas unsicheren Beinen, aber mit jedem Schritt wich die Müdigkeit. Wir sind rauf auf bis zu 2200m und haben uns dort in der Sonne erholt, bevor wir wieder abgestiegen sind. Glücklich und zufrieden jedoch müde verfutterten wir gemeinsam Schinkennudeln. Heute morgen sind wir aufgebrochen gen Süden. Nach einigen km Abschied und ein kurzes aber kaltes Bad im Fluss. Nun sind wir in einem Tal eines Zuflusses zur oberen Tara und campen. Ungewöhnlich ist nur, dass wir hier das erste mal wild in der Natur campen. Soweit so gut. Die nächsten Pläne: Weiter gen Küste mit Abstechern in die Täler. Die Landschaft ist hier wunderschön. Keine Frage. Inzwischen sind wir knapp 1900km unterwegs.

Bis bald.


MO



Update: Fahren über Albanien nach Podgoritza. Ciao



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